Fortuna Silver Mines verzeichnet massiven Rückgang der Silber- und Goldproduktion im 1. Quartal 2020

Fortuna Silver Mines verzeichnet massiven Rückgang der Silber- und Goldproduktion im 1. Quartal 2020

Die Corona-Maßnahmen haben die Produktion von Edelmetallen in unerwarteter Weise beeinflusst. Das abnehmende Angebot an Erzen und Metallen kann auf der ganzen Linie einen interessanten Einfluss auf die Preise haben. Fortuna Silver Mines Inc. hat jetzt seine Produktion für Q1 2020 bekannt gegeben.

Fortuna Silver Mines Inc Report

Als eines der vielen Bergbauunternehmen, die in Mexiko aktiv tätig sind, könnten die von Fortuna Silver Mines Inc. geteilten Zahlen repräsentativ für die Region sein. Sie zeichnen ein interessantes Bild davon, wie sich die Coronavirus-Maßnahmen im ersten Quartal 2020 auf diesen speziellen Wirtschaftszweig ausgewirkt haben.

Wie zu erwarten war, konnte das Unternehmen in den ersten drei Monaten eine gewisse Gold- und Silberproduktion aufrechterhalten. Mit sofortiger Wirkung wurde der Betrieb in Mexiko vollständig ausgesetzt, eine Gegenmaßnahme, die bis Ende des zweiten Quartals 2020 in Kraft bleiben könnte.

Betrachtet man die Zahlen, so hat Fortuna Silver Mines Inc. ein ordentliches Quartal hinter sich. Im Vergleich zum ersten Quartal 2019 wurden jedoch fast 10 Tonnen weniger Erz gefördert.

Zwar sind die Förderraten für Silber leicht gestiegen, doch ist die Gesamtproduktion um über 420.000 Unzen zurückgegangen. Eine sehr schwierige Situation, auch wenn sie aufgrund der Verbreitung von COVID-19 zu erwarten war.

Was Gold betrifft, so ist auch der prozentuale Anteil der Förderung leicht rückläufig, und die Produktion ging um über 3.000 Unzen zurück. Unter normalen Umständen ist die Mine San Jose in Mexiko für dieses Unternehmen offensichtlich sehr ertragreich, so dass die Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit von höchster Priorität ist. Leider könnte die Coronavirus-Krise eben diese Wiederaufnahme für unabsehbare Zeit verhindern.

Caylloma Zahlen sind gleichermaßen vielversprechend

Fortuna Silver Mines Inc. betreibt auch eine Mine in Caylloma, Peru. Aufgrund der andauernden Pandemie hat dieses Bergwerk eine reduzierte Produktionsrate. Wie lange diese Situation andauern wird, wird in erster Linie davon abhängen, wie sich die Coronavirus-Situation in Peru und in den übrigen Ländern Lateinamerikas entwickelt.

Was den Silberbetrieb dieser Mine betrifft, so ist ein geringfügiger Rückgang der Förderung zu verzeichnen, auch wenn die Produktion um etwa 15.000 Unzen gestiegen ist – eine etwas unerwartete Wendung der Ereignisse.

Auf der Goldseite gibt es einen deutlichen Rückgang der Förderung. Ein Minus von 46,39% ist immer noch weit vom Ideal entfernt – sowie der Produktion, die um über 100 Unzen zurückging. Es bleibt abzuwarten wie sich die Fördermenge nach Ablauf der Schutzmaßnahmen entwickelt.

Produktionssteigerungen bei Metallnebenprodukten

Interessanterweise war die Caylloma-Mine in der Lage, ihre Produktion von Metallnebenprodukten für Fortuna Silver Mines Inc. zu steigern. Genauer gesagt ist die Produktion von Blei und Zink um 8% bzw. 5% gestiegen, was einen unerwarteten „Bonus“ für diesen Bergbaubetrieb bedeutet.

Es liegt auf der Hand, dass auch die Betreiber von Bergwerken sich der diversifizierten Produktion, die ihnen zur Verfügung steht, bewusst sein müssen. Auch wenn dies in Bezug auf die Gold- und Silberproduktion nicht viel helfen wird, zeigen diese Zahlen doch, dass während der Coronavirus-Krise nicht alle Hoffnung verloren ist.

Aufpreise auf Gold und Silber in Singapur und Hong Kong schießen in die Höhe

Aufpreise auf Gold und Silber in Singapur und Hong Kong schießen in die Höhe

Die weltweiten Coronavirus-Maßnahmen wirken sich weiterhin auf den Edelmetallsektor aus. Große asiatische Goldumschlagplätze haben Mühe, sowohl Gold als auch Silber in physischer Form in die Hände zu bekommen, ohne dass eine wirkliche Verbesserung in Sicht ist.

Physische Goldbarren sind schwer zu beschaffen

It was a matter of time until the supply of physical gold would begin to dry up. Despite noting a decreaEs schien nur eine Frage der Zeit, bis das Angebot an physischem Gold zu versiegen begann. Obwohl ein Rückgang der Nachfrage nach physischen Edelmetallen festgestellt wurde, ist es offensichtlich, dass das verfügbare Angebot zur Neige geht. All dies ist auf Gegenmaßnahmen zurückzuführen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie ergriffen wurden.

Es wurden mehrere Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass die öffentliche Gesundheit nicht negativ beeinflusst wird. Weltweit wurden alle nicht lebensnotwendigen Betriebe zur Schließung gezwungen. Dies schließt auch auf Gold- und Silberminen ein, die entweder ihre Produktion erheblich reduzieren oder den Betrieb gänzlich einstellen mussten.

Große asiatische Goldumschlagplätze beginnen Druck zu spüren. 

Durch Maßnahmen betroffene Lieferketten schneiden bestimmten Regionen den Zugang zu physischen Edelmetallen ab. Es wird kein Gold oder Silber aus China herauskommen, da das Land seine Grenzen auf absehbare Zeit fest geschlossen halten wird. 

Das Bild, das sich in Hong Kong ergibt, ist allerdings ein anderes. Dort gibt es derzeit ein Premium auf physisches Gold, das gerade mal bis zu 1,7 $ beträgt. In China gibt es derzeit einen Abschlag von bis zu 20 Dollar pro Unze. Eine interessante Situation, doch die Deckung der Nachfrage nach Gold-Kilo-Barren in Hongkong und Singapur wird mit der Zeit zu einem sehr großen Problem.

Silberbestellungen stellen noch größere Herausforderungen dar

Für die noch in Betrieb befindlichen Raffinerien ist die Beschaffung von physischem Gold nicht das einzige Problem. Diejenigen Unternehmen, die eine ständige Versorgung mit Silber benötigen, befinden sich derzeit in einer noch größeren Patsche. Bestellungen können bei Lieferanten aufgegeben werden, aber der Versand von physischem Silber ist auf dem Weg dorthin mit vielen Hürden verbunden.

Ein Faktor, der diese Situation noch problematischer macht, ist die Tatsache, dass Silber im Vergleich zu Gold eine geringe Dichte hat. Jede Bestellung, die über seriöse Händler aufgegeben wird, hat ein sehr hohes Gewicht und nicht unwesentlich größeres Volumen, was den logistischen Aspekt nur noch schwieriger macht. Da in den meisten Teilen der Welt weiterhin Reisebeschränkungen gelten, wird sich auch daran nichts ändern.

Aufgrund des Mangels an einer zuverlässigen Versorgung liegen die Preisaufschläge für Silber bei bis zu 2 Dollar pro Unze. Das ist ein recht hoher Betrag, da er fast 15 % des derzeitigen Silberpreises pro Unze ausmacht. All dies scheint auf einen bevorstehenden Anstieg des Silberpreises hinzudeuten, wenngleich abzuwarten bleibt, ob und wann dies der Fall sein wird.

Kriminelle stehlen Gold-Silber Barren in Sonora und fliehen per Flugzeug

Kriminelle stehlen Gold-Silber Barren in Sonora und fliehen per Flugzeug

Die aktuellen Auswirkungen des Coronavirus auf die Gold- und Silberindustrie sind auf der ganzen Welt zu spüren. In Mexiko führten sie zuletzt sogar zu unerwartet gewalttätigen Ereignissen.

Die aktuelle Bergbausituation in Mexiko

Ähnlich wie die meisten anderen Länder der Welt hat Mexiko den Abbau von Edelmetallen insgesamt reduziert. Die Produktion sowohl von Gold als auch von Silber ist erheblich zurückgegangen, was wirtschaftliche Auswirkungen auf das Land als Ganzes hat. Diese Auswirkungen zwingen jedoch auch einige Menschen zu einem gewalttätigeren Verhalten.

Anfang dieser Woche wurden mehrere Barren aus Gold-Silber-Legierung aus einer Mine in Sonora gestohlen. Es wird vermutet, dass fünf Männer das Gelände stürmten, indem sie einen Lastwagen fuhren, und das Personal überwältigten. Dies geschah zur gleichen Zeit, als ein Jet versuchte, auf der Landebahn der Mine zu landen.

Der zweite Raubüberfall innerhalb von zwei Wochen

Innerhalb von 10 Minuten wurden die legierten Barren an das gelandete Cessna-Flugzeug übergeben, bevor die Bande die Flucht ergriff. Bisher konnten die Schuldigen noch nicht identifiziert werden, und es gibt auch keine Spur von den Gold-Silber-Barren.

Erschwerend kommt hinzu, dass niemand wirklich weiß, wie viele Barren dabei gestohlen worden sind. Es ist die Rede von einer „unbestimmten Anzahl von Barren“, die zur Cessna 206 gebracht wurden. Daher bleibt der Gesamtwert dieses Raubes zum jetzigen Zeitpunkt ein Ratespiel.

Glücklicherweise sind alle Barren voll versichert, und kein Personal des Bergwerks wurde bei diesem unerwaerteten Ereignis zu Schaden gebracht. Die Behörden sind dabei, alle geheimen Landebahnen in der Gegend auf die Cessna 206 zu überprüfen.

Es scheint leider auch kein Einzelfall zu sein. In den vergangenen zwei Wochen hatte sich in einem anderen Bergwerk in Mexiko ein sehr ähnlicher Vorfall ereignet. Bei diesem vorherigen Raubüberfall wurden in der Region Sonora zwei Lastwagen der Grupo Sesnillo PLC abgefangen.

Eine Ähnlichkeit zwischen beiden Vorfällen besteht darin, dass es keine Angaben darüber gibt, wie viele Barren genau gestohlen wurden. Es ist wichtig, diese Information so schnell wie möglich herauszufinden und öffentlich bekannt zu machen. Angesichts der Art und Weise, wie beide Raubüberfälle durchgeführt wurden, könnte es sich um ein und dieselbe Gruppe von Kriminellen handeln, die erneut zuschlägt.

Gold- und Silber-Futures mit rückläufiger internationaler Nachfrage

Gold- und Silber-Futures mit rückläufiger internationaler Nachfrage

Im Laufe der Woche wurden alle Hoffnungen auf einen überraschenden Aufwärtstrend sowohl für Silber als auch für Gold zunichte gemacht. Die Futures für beide Edelmetalle begannen zu sinken, was in erster Linie auf die geringere Nachfrage auf den Überseemärkten zurückzuführen ist.

Gold- und Silber-Futures beginnen zu abzurutschen

Es war anscheinend nur eine Frage der Zeit, bis sich die kurzfristige Volatilität wieder auf die Gold- und Silberpreise auswirken würde. Was die Edelmetallterminkontrakte betrifft, so sieht die derzeitige Dynamik nicht sehr vielversprechend aus. Selbst in Indien sind die Termingeschäfte für Gold und Silber rückläufig, obwohl die Nachfrage nach beiden Rohstoffen im Vergleich zum Rest der Welt gestiegen ist.

Die Silberkontrakte für Mai 2020 sind um 1,2% zurückgegangen, was nicht ganz überraschend ist. Dies steht in völliger Übereinstimmung mit dem, was auf den internationalen Märkten geschieht. Die Silberpreise fallen weltweit niedriger, obwohl das Defizit nicht so groß ist, wie man zunächst annehmen könnte.

Für Gold-Futures bahnt sich ein ähnliches Szenario an. Die Goldterminkontrakte sind um 0,49% gefallen, was ansich noch kein Grund zur Besorgnis ist. Allerdings sind auch die Lieferungen für Juni und August 2020 rückläufig, was darauf hindeutet, dass sich dieser negative Trend fortsetzen könnte.

Des Weiteren ist erwähnenswert, dass die weltweiten Goldpreise dieser Baisse-Stimmung noch nicht folgen. Tatsächlich hat der Goldpreis in jüngster Zeit einen Anstieg um 2,5% durchlaufen, da er sich nun wieder der Marke von 1.700 $ nähert. Einige Analysten erwarten im Laufe dieses Jahres ein neues Allzeithoch für Gold, auch wenn es bis dahin noch mit einer gewissen Volatilität zu kämpfen haben wird.

Schwache internationale Nachfrage ist ein Problem

Wenn man sich die allgemeine Marktstimmung ansieht, ist es nicht schwer festzustellen, warum die Futures für Gold und Silber fallen. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie besteht ein Mangel an internationaler Nachfrage nach physischen Edelmetallen. Das war durchaus zu erwarten, aber es bleibt abzuwarten, wie sich diese Situation genau entwickelt.

In Verbindung mit der geringeren Produktion beider Edelmetalle bleibt die kurzfristige Zukunft eher ungewiss. Das ist nicht unbedingt eine Bestätigung des rückläufigen Trends, da Unsicherheit leicht eine Aufwärtsbewegung am Markt auslösen kann. Im Moment scheinen die Futures das kurzfristige Momentum zu diktieren, aber das bedeutet nicht, dass die Situation sich nicht umkehren kann.

Aufpreise auf Gold und Silber in Singapur und Hong Kong schießen in die Höhe

Jesse Felder: Gold wird sein Allzeithoch von 2011 übertreffen

Eine oft gestellte Frage ist, ob gerade jetzt ein guter Zeitpunkt ist, in Edelmetalle wie Gold und Silber zu investieren. Je nach Erwartungshaltung ist die Antwort auf diese Frage immer die gleiche. Der Jesse Felder Report von Jesse Felder geht davon aus, dass die kommenden Monate für beide Märkte sehr interessant werden.

Das zukünftige Goldpreis-Momentum

Es ist wichtig, das Gesamtbild zu verstehen, bevor man eine Investitionsverpflichtung eingeht. Es gibt viele verschiedene Feinheiten, die in der Lage sind, Markttrends in sehr schneller Folge zu gestalten oder zu stören. Das gilt für Edelmetalle genauso wie für jeden anderen Vermögenswert auf dem heutigen Markt.

Im ersten Quartal 2020 hatte der Goldpreis eine sehr interessante Dynamik. Edelmetalle haben sich im Vergleich zu anderen Werten relativ gut behauptet. Silber hatte es schwerer als Gold selbst, aber das wird für die meisten Anleger keine Überraschung sein.

Jesse Felder, Herausgeber des Newsletters Felder Report, ist überzeugt, dass dies eine sehr bullishe Periode für Gold ist. Genauer gesagt erwartet er, dass der Goldwert das Allzeithoch von 2011 relativ problemlos übersteigen wird. So erfreulich dies ist, so gross ist die Kluft, die es noch zu überwinden gilt.

Bislang sieht es so aus, als ob Felders Vision in Erfüllung gehen könnte. Insgesamt hat die Volatilität des Goldpreises deutlich abgenommen, was als ein positives Zeichen gewertet werden kann. Da sich der Wert mit relativer Leichtigkeit über 1.600 $ gehalten hat, bleibt ein Schub zu höheren Niveaus im Bereich des Möglichen.

Sterne stehen weiterhin gut für Gold

Wie Investoren den Goldmarkt insgesamt betrachten ist von mehreren Faktoren abhängig.

Zunächst einmal gibt es die sog. Gold-to-Equity-ratio Sie stellt die allgemeine Marktstimmung zwischen Gold- und Aktienmärkten dar, um abzuschätzen, welcher der beiden Märkte mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Wertzuwachs verzeichnen wird. Im Februar 2020 schlug dieses Verhältnis zugunsten von Gold um und zeigte damit an, dass der Zeitpunkt für den Kauf von Gold jetzt gekommen ist. Standardmäßig könnten die Silberpreise gleichzeitig von dieser Dynamik profitieren und folgen.

Zweitens gibt es die Menge an Liquidität, die überall auf der Welt in Umlauf gebracht wird. Das Haushaltsdefizit in Prozent des BIP wird für alle Länder stark ansteigen. Dies wird eine gefährliche Situation schaffen und wird oft als eine Hausse-Indikator für Gold und andere Edelmetalle angesehen.

Je nachdem, wann die Coronavirus-Krise unter Kontrolle gebracht ist, werden weltweit weitere Maßnahmen eingeführt werden müssen. Es wird sehr schwierig sein, das globale Währungssystem über Wasser zu halten, daher bleibt abzuwarten, was in den kommenden Monaten mit allen Vermögensgegenständen und Aktien geschehen wird.