Aufpreise auf Gold und Silber in Singapur und Hong Kong schießen in die Höhe

Aufpreise auf Gold und Silber in Singapur und Hong Kong schießen in die Höhe

Die weltweiten Coronavirus-Maßnahmen wirken sich weiterhin auf den Edelmetallsektor aus. Große asiatische Goldumschlagplätze haben Mühe, sowohl Gold als auch Silber in physischer Form in die Hände zu bekommen, ohne dass eine wirkliche Verbesserung in Sicht ist.

Physische Goldbarren sind schwer zu beschaffen

It was a matter of time until the supply of physical gold would begin to dry up. Despite noting a decreaEs schien nur eine Frage der Zeit, bis das Angebot an physischem Gold zu versiegen begann. Obwohl ein Rückgang der Nachfrage nach physischen Edelmetallen festgestellt wurde, ist es offensichtlich, dass das verfügbare Angebot zur Neige geht. All dies ist auf Gegenmaßnahmen zurückzuführen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie ergriffen wurden.

Es wurden mehrere Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass die öffentliche Gesundheit nicht negativ beeinflusst wird. Weltweit wurden alle nicht lebensnotwendigen Betriebe zur Schließung gezwungen. Dies schließt auch auf Gold- und Silberminen ein, die entweder ihre Produktion erheblich reduzieren oder den Betrieb gänzlich einstellen mussten.

Große asiatische Goldumschlagplätze beginnen Druck zu spüren. 

Durch Maßnahmen betroffene Lieferketten schneiden bestimmten Regionen den Zugang zu physischen Edelmetallen ab. Es wird kein Gold oder Silber aus China herauskommen, da das Land seine Grenzen auf absehbare Zeit fest geschlossen halten wird. 

Das Bild, das sich in Hong Kong ergibt, ist allerdings ein anderes. Dort gibt es derzeit ein Premium auf physisches Gold, das gerade mal bis zu 1,7 $ beträgt. In China gibt es derzeit einen Abschlag von bis zu 20 Dollar pro Unze. Eine interessante Situation, doch die Deckung der Nachfrage nach Gold-Kilo-Barren in Hongkong und Singapur wird mit der Zeit zu einem sehr großen Problem.

Silberbestellungen stellen noch größere Herausforderungen dar

Für die noch in Betrieb befindlichen Raffinerien ist die Beschaffung von physischem Gold nicht das einzige Problem. Diejenigen Unternehmen, die eine ständige Versorgung mit Silber benötigen, befinden sich derzeit in einer noch größeren Patsche. Bestellungen können bei Lieferanten aufgegeben werden, aber der Versand von physischem Silber ist auf dem Weg dorthin mit vielen Hürden verbunden.

Ein Faktor, der diese Situation noch problematischer macht, ist die Tatsache, dass Silber im Vergleich zu Gold eine geringe Dichte hat. Jede Bestellung, die über seriöse Händler aufgegeben wird, hat ein sehr hohes Gewicht und nicht unwesentlich größeres Volumen, was den logistischen Aspekt nur noch schwieriger macht. Da in den meisten Teilen der Welt weiterhin Reisebeschränkungen gelten, wird sich auch daran nichts ändern.

Aufgrund des Mangels an einer zuverlässigen Versorgung liegen die Preisaufschläge für Silber bei bis zu 2 Dollar pro Unze. Das ist ein recht hoher Betrag, da er fast 15 % des derzeitigen Silberpreises pro Unze ausmacht. All dies scheint auf einen bevorstehenden Anstieg des Silberpreises hinzudeuten, wenngleich abzuwarten bleibt, ob und wann dies der Fall sein wird.